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Sunday 25th of June 2017
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Islamischer Kulturverein Imam Hossein(as) e.V. : PRESSEMITTEILUNG: „Anschläge von Berlin

Anschläge von Berlin dürfen nicht dazu benutzt werden, Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen“ – Integrationsbemühungen verstärken, Fremdenfeindlichkeit keine Chance geben Wiesbaden, 20. Dezember – Politiker und Bürger weltweit zeigen Mitgefühl mit den Opfern der Anschläge von Berlin und erheben ihre Stimmen gegen Gewalt und Terror. Gleichzeitig diskutiert die Öffentlichkeit über Konsequenzen aus den Taten. „Die feigen Anschläge dürfen in dieser Debatte nicht dazu benutzt werden, Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen. Gegen die Menschen, die vor Terror und Gewalt in ihren Heimatländern zu uns geflohen sind“, warnt der Vorsitzende der Imam Hossen Moschee, Dawood Nazirizadeh.
 
Chance ergreifen Die Reaktion auf den Anschlag von Berlin dürfe auf keinen Fall Hass, Fremdenfeindlichkeit und schlimmstenfalls Gewalt gegen Menschen sein, die bei uns Schutz suchen. „Dann hätten die Attentäter ihr Ziel erreicht, unsere Gesellschaft zu spalten“, so Nazirizadeh. Stattdessen sollte die Gesellschaft die Chance ergreifen, aus diesen Tagen der tiefen Trauer gestärkt und vereint hervorzugehen. „Wir müssen als Zivilgesellschaft jetzt noch motivierter sein, die große Herausforderung der Integration der Flüchtlinge anzupacken“, betont Nazirizadeh. „Eine offene, vereinte Gesellschaft ist das stärkste Zeichen gegen den Terror.“

 
 

Der Islamische Kulturverein Imam Hossein e.V. ist der Träger der Imam Hossein Moschee in Wiesbaden. Der Verein gilt als Anlaufstelle für die rund 4.500 in Wiesbaden und Umgebung lebenden schiitischen Muslime und ist sowohl Mitglied des Wiesbadener Bündnis für Demokratie, der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen (IRH) als auch der Islamischen Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands (IGS). Neben den seelsorgerischen Diensten, die in der Gemeinde angeboten werden, setzt sich der Verein zudem für einen interreligiösen Dialog in Wiesbaden ein.

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