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Monday 27th of March 2017
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Gedicht : Ya Zahraa

von Hanan Al-Maschat

Oh Tochter des Propheten, oh Fatima Zahraa,
Wer dich kennt, der kennt dich, und wer nicht, der höre da,

Dein Vater Mohammed und dein Gatte Al-Murtada,
Keine andere Tochter hatte Al-Mustafa,

Du bist das Licht auf Erden und die Mutter von elf Imamen,
Ohne die wir alle in Dunkelheit und Verderbnis kämen,

Der Prophet bezeugte, seine Seele bist du,
Wer dich erzörnt, erzörnt auch Gott im Nu,

Und dennoch haben jene, die begierig auf Stuhl und Macht,
Dir dein Recht entnommen, aufgrund weltlicher Pracht,

Das Land Fadak, das dir rechtmäßig zusteht,
Behaupteten sie, Propheten würden nichts weitervererben, und dein Recht vergeht,

Ich frag mich nur, wo haben Abu Bakr und Omar das wieder her,
Ihre Behauptung ist gegenstandslos, irrsinnig und leer,

Es genügt, was im Koran hierzu geschrieben steht,
Da will ich nicht lange erklären, wer Verstand hat, der auch versteht,

Aber diese Menschen von weltlichen Gelüsten geprägt,
Im Deckmantel des Islam, wollen sie Politik, Einfluss und Geld,

Sie zogen in Betracht politische Interessen,
Wenn sie dir dieses Recht anerkennen, können sie ihr Kalifat vergessen,

Denn dann müssen sie auch zugestehen, was sie versuchen zu verdrängen,
Dass auch Ali des Propheten rechtmäßige Nachfolge ist, aber das würde sie kränken,

Auf keinen Fall, oh nein, darf Fatima bekommen ihr Recht,
Wir gehen noch weiter und nehmen Ali als Knecht,

Wir erzwingen aus ihm des Kalifaten Huldigung,
Auch wenn im Unrecht, wir erfinden irgendeine Entschuldigung,

Fatimas Haus habt ihr dann in Brand gesetzt,
Und stürmtet hinein, entgegen dem göttlichen Gesetz,

Sie stand hinter der Tür und trug den Ungeborenen Al-Muhsin,
Das Ungeborene ward verloren, und ein Nagel aus der Tür steckte in ihrer Brust drin,

Doch damit nicht genug, zuhauf ginget ihr los auf Haidar,
Weil ihr wisst, Mann zu Mann, kommt ihr nicht gegen ihn an,

Sein Schwert Thul-Fiqar, und das ist allseits bekannt,
War die Stütze des Propheten, des Islam, des Din al-Haqq

Fatima, deren Gesundheit davor strotzte und jetzt hinüber,
Folgte als erste dem Propheten, er informierte sie bereits hierüber,

Sie starb in Zorn gegen jene, die ihr wehtaten und sie unterdrückten,
Die schließlich versuchten, ihre Zufriedenheit zu ergattern, um ihr Gewissen zu überbrücken,

Du verlangtest von Al-Murtada, und das war dein letzter Wille,
Dich zu bestatten bei Nacht, heimlich und in aller Stille,

Damit setztest du ein Zeichen, dein Zorn gilt all jenen,
Die diesem Gevolk folgen und dies Unrecht einfach hinnehmen,

Gesegnet seist du, oh Herrin aller Frauen der Welten,
Und Salam von deiner Schia, die heutzutage als Ungläubige gelten,

Aber was macht uns das schon aus, für dich geben wir unser letztes Tropfen Blut
Denn du, der Prophet und die zwölf Imame, ihr seid alle ein Licht, von Gott bestimmt, auch wenn das erregt des Feindes Wut,

Es reicht der Hadith des Propheten von den zwei Gewichten,
Der übrigens auch in allen Sihahs Büchern steht, die ebenfalls berichten,

Ich lasse bei euch den Koran und meine Ahlul-Bait zurück,
Wenn ihr euch danach richtet, dann findet ihr zu eurem Glück,

Und um Wahrheit und Recht zu erkennen, das sei zum Schluss gesagt,
Braucht man keine Augen, sondern ein reines Herz und einen klaren Verstand

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