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Saturday 19th of August 2017
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Memoiren von Heldinnen und Helden (anlässlich der vier Buchwidmungen von Ajatollah Khamenei)

Der Verteidigungskampf der iranischen Nation bot die Gelegenheit , die Identität einer Muslimin kennenzulernen. Diese harte Standprobe war eine Gelegenheit für sie, die eigenen Kräfte zu messen, ihre Kompetenzen zu erkennen und dieses kostbare Kapital für die Erreichung von Selbstvertrauen, der Wahrung ihrer Würde und der Hoheit der Familie zu nutzen.

Die Heilige Verteidigung liegt nun   schon fast 3 Jahrzehnte zurück. Es gibt Bücher, welche die Erinnerung an diese Zeit  wachhalten und das Geschehen  aus der Sicht der hinterbliebenen Kampfversehrten und Familien  rekonstruieren.  Vor kurzem wurden anlässlich einer Feier  zur Würdigung der Literatur des Dschihads und Widerstandes  in Hamadan  die Widmungen vorgestellt,  mit denen  Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei  4 Bücher zu diesem Thema  versehen hat.  Die Initiative dazu hatte das Büro für die Wahrung und Verbreitung der Werke von Ajatollah Khamenei ergriffen.  Ajatollah Khamenei schrieb jeweils eine Widmung zu den Büchern "Dochtar-e Schina" , "Waghti Mahtaab gom schod" (als das Mondlicht verloren ging)  "Golestan yazdaham" (11. Golestan)  "Aab hargez nemimirad" (Das Wasser stirbt nie).  Sowohl die  Hauptpersonen in diesen Büchern als auch der Autor bzw. die Autorin kommen  aus Hamadan.
​ Widmungen Ajatollah Khameneis zu 4 Büchern über die Heilige Verteidigung

 

 

Der Vize-Leiter für  die Verlagsabteilung des  kulturellen Forschungsinstituts der Islamischen Revolution sagte , dass das Revolutionsoberhaupt die Märtyrer über jeder anderen  Position  einstuft und der Ansicht ist , dass  die Ehre, Angehöriger eines Märtyrers zu sein  unvergleichlich größer ist als  die Ehre, Angehöriger eines hohen Amtsträger zu werden.  Keiner sollte denken, dass  das Revolutionsoberhaupt  aufgrund von Emotionen die Angehörigen der Märtyrer auf diese Weise hochschätzt, sondern Ajatollah Khamenei  begründe diese Würdigung damit,  dass die Angehörigen der Märtyrer eine lobenswerte Geduld besitzen und diese Denkweise durch Würdigung gepflegt werde.  

  Es sind bislang über 45 Widmungen von Ajatollah Khamenei  zu Büchern über die Heilige Verteidigung  veröffentlicht worden.  Diese Widmungen haben mehrere Punkte gemeinsam.  In ihnen  werden  Wille und Glaube,   Standhaftigkeit und Selbstopfer  erstens der Märtyrer, der Kampfversehrten und der ehemaligen Kriegsgefangenen und zweitens der Mütter, Ehefrauen und Familien dieser großer anspruchslosen Menschen  gelobt.  An zweiter Stelle wird  auf die hohe spirituelle Weiterentwicklung dieser religiösen Menschen und Helfer Gottes hingewiesen und dann richtet der Revolutionsführer in seinen Buchwidmungen sein Augenmerk auch auf  die Wahrhaftigkeit, die Ausdauer und den Glauben der Ehefrauen der Märtyrer und  Kampfversehrten. Schließlich  spricht er auch den  Autoren solcher Bücher,  die um eine literarisch gelungene Darstellung bemüht waren, Anerkennung aus.  
​ Widmung Ajatollah Khameneis   für das Buch "Dochtar-e Schina"  

 

 

Das Buch "Dochtar Schina"  enthält die Erinnerungen von  Frau Qadam Khair Mohammadi Kan`an. Diese Erinnerungen hat  Frau Behnaz Sarabi Zadeh zusammengestellt..  Es ist eines der ersten Werke über  Erinnerungen von Iranerinnen  an die Zeit der Heiligen Verteidigung gegenüber der Invasion des Saddam-Regimes.   Frau Mohammadi Kan`an erzählt über ihre Kindheit und ihr Leben bis zum Märtyrertod  ihres Ehemannes, Satar Ebrahimi Hajir.   Das Buch berichtet aus dem Leben eines jungen Mädchens vor und nach  ihrer Heirat. Es beschreibt lebensnah und realistisch die Situation in den Städten und für die Familien, die direkt  vom Krieg betroffen waren. "Dochtar Schina" wurde ins Osmanisch-Türkische, ins Englische und Arabische übersetzt. In der Sparte "mündliche Erinnerungen"  der 16. Runde des Jahresbuchpreises   zum Thema Heilige Verteidigung wurde dieses Werk ausgezeichnet.

Ajatollah Khamenei, Oberhaupt der Islamischen Revolution schrieb folgende Widmung zu diesem Buch:

Im Namen Gottes, des Höchsterhabenen!

"Gott segne diese geduldige gläubige Frau und jenen jungen Kämpfer im Glauben und aufrichtigen und opferbereiten Menschen, den auch die großen Härten, die seine  geliebte Ehefrau  auf sich nahm, nicht von seinem schweren Dschihad abhalten konnten. Auch  die Kinder dieser beiden großartigen Menschen verdienen Lob."

 

Das  Buch  "Waghti Mahtaab gom schod"  über den Kampfversehrten Ali Choschlafz, welches Hamid Hesam verfasst hat,  beginnt mit der unbeschwerten Kindheit und amüsanten Geschichten aus der Jugendzeit  von Ali.  Als der Krieg beginnt, möchte der junge Ali unbedingt an die Front und  meldet  sich in der Kaserne. Als  jüngster Teilnehmer am Training versucht er  alles, um  seinen Befehlshaber zufrieden zu stellen.  Er bleibt jahrelang an der Front  und hat aus dieser Zeit viel Lesenswertes zu berichten.

Beim Lesen lernen wir einen jungen Kämpfer kennen, der ehrlich und tapfer ist, genügsam und unermüdlich, humorvoll und  sorgfältig und ein verlässlicher Kamerad für seine Mitkämpfer.  Im Laufe der Zeit erfährt Ali  einen charakterlichen Reifeprozess , bei dem er über  Schwächen siegt und seine Stärken vermehrt.  Das Besondere an diesem Buch liegt darin, dass dieser allmähliche Prozess nachvollzogen werden kann, so dass es für Jugendliche und jungen Menschen zu einem anschaulichen Beispiel wird.
​ Widmung Ajatollah Khameneis zu dem Buch "Als das Mondlicht verloren ging"

Ajatollah Khamenei widmete dem Buch "Waghti Mahtaab gom schod" folgende Worte:

 

"Im Namen Gottes des Allbarmherzigen, des Gnadenreichen!

Die jungen Menschen  von Hamadan sind  freundlich und in ihren Herzen ist  Liebe und Wahrhaftigkeit.  Es sind große Männer, die keine Ansprüche stellen. Es sind Helfer Husains (gegrüßet sei er) und Helfer der Religion Gottes ... und dann die Mütter: die mutig und geduldig diese Männer großgezogen haben... sowie die mit Spiritualität und Erkenntnis erfüllte Ära;   Helle Herzen,Entschlossenheit und fester Willen,  Erkenntnisse und  den Blick für das  Metaphysische -  Diese Dinge und vieles weitere Schöne und Wohltuende fließt aus der Quelle dieser ehrlichen Erzählung und meisterhaft gelungenen Darstellung,    bereitet den dürstenden Herzen Freude und lässt das Feuer des Eifers in ihnen höher aufflammen.

Der Erzähler ist  ein lebender Märtyrer. Sein schwer in Mitleidenschaft gezogener Körper hat nichts an der Vitalität und Wachsamkeit seines Herzens mindern können.  Der Verfasser gehört  - Gott dem Herrn der Welten sei Preis und Dank - ebenso zu dem Heer dieser  Gottliebenden und erfahrenen Menschen.  Ihm und allen von ihnen möge der Segen der göttlichen Zufriedenheit  zugute kommen. So Gott will.  Was ich über  dieses Buches geschrieben hat, reicht nicht aus um seinem ansprechenden Stil gerecht zu werden.  Die Einleitung des Buches ist eine Ghasele im wahrsten Sinne des Wortes."

 

Das Buch "Golestan yazdahom" , welches wie das Buch "Dochtar Schina"  von  Frau  Behnaz Sarabi Zadeh geschrieben wurde, ist  ein gutes Beispiel für die Erinnerungen der  Märtyrerwitwen.   Hier erfahren wir aus dem Munde von Sahra Panahirawa aus ihrem kurzen gemeinsamen Leben mit ihrem Ehemann, dem  Märtyrer Tschitsazian. Tschitsazian war einer der Befehlshaber des Heiligen Verteidigungskampfes  und an der Front für kämpferische Leistungen und Unerschrockenheit bekannt, so dass er den Spitznamen "Gelber Skorpion" erhielt.  Aber zu Hause war er so milde und gut zu seiner Mutter und seiner Frau, als ob er niemals ein Krieger gewesen wäre. Der Autorin dieses Buches ist es ausgezeichnet gelungen, die weiblichen Gefühlswelt  von Frau Sarabi Zadeh  literarisch zu rekonstruieren und dies macht das Buch gerade so lesenswert. " Elftes Golestan " ist eine stille Romanze inmitten des  Krieges.  Die Erzählung beginnt mit der Geburt des Kindes des Märtyrers Tschitsazian und reicht bis in die Gegenwart hinein.
​ Widmung Ajatollah Khameneis zu dem Buch "Elftes Golestan"

Ajatollah Khamenei schreibt zu diesem Buch:  

"Im Namen Gottes des Allbarmherzigen, des Gnadenreichen!

Dies ist die aufregende Geschichte über das mit Dschihad und aufrichtiger Gottergebenheit erfüllte Leben eines Mannes der als junger Erwachsener die Stufe der großen Gottesfreunde erreicht und sowohl auf der Erde als auch in den hohen Gefilden zu Größe gelangte ... er sei beglückwünscht dazu.   Die Erzählerin - die mit ihm sein kurzes Leben teilte,  beweist  mit  der makellosen Wiedergabe ihrer Geschichte deutlich ihre Aufrichtigkeit und Reinheit.  All diesem  hat die  Feder der Wortkünstlerin  und  das Talent der Autorin  Leben verliehen.  Ein Bravo für beide Damen- die Erzählerin und die Autorin."

 

 

Die Geschichte von: "Aab hargez nimimirad" (Das Wasser stirbt nie!)   ist die Geschichte des Kampfversehrten Mirza Mohammad Solgi. Solgi  zieht zur Vervollständigung seiner Erinnerungen auch die Erzählungen einer weiteren Zahl von Kämpfern und Befehlshabern des Hamadaner Heeres hinzu.  Dies ist ein besonderes Merkmal dieses Buches ebenso wie seine transparente und realistische Beschreibung des Kriegsgeschehens, welche den Leser mitten ins Geschehen  hineinversetzt.  Die spirituelle Beziehung der Kämpfer im Heer des Islams zu ihrem Herrn und Schöpfer durchzieht den Text wie ein roter Faden.

Der Kampfversehrte Mirza Mohammad Solgi, einer der Befehlshaber während der Heiligen Verteidigung schloss sich mit 22 den Kämpfern an der Front an. Während seiner jahrelangen Teilnahme an der Heiligen Verteidigung wurde er  fünfmal verletzt und verlor beim fünften Mal beide Beine.
​ Widmung des Revolutionsoberhauptes zu dem Buch "Das Wasser stirbt nie!"

 

Ajatollah Khamenei schrieb folgende Widmung:

Im Namen Gottes des Allbarmherzigen, des Gnadenreichen!

Friede sei den Helfern Husains (gegrüßet sei er) und Friede  dem Ansar ul Husain-Heer von Hamadan. Friede sei den Märtyrern, den Tapferen und Opferbereiten, denen die am Tage wie Löwen kämpften und in der Nacht das Gebet verrichteten - und Friede sei dem lebenden Märtyrer Mirza Mohammad Solgi und seiner gläubigen und geduldigen Gemahlin und Friede sei Hamid Hesam, der uns kostbare Menschen wie Solgi und Choschlafz  vorgestellt hat .  Ich habe schöne Stunden mit diesem Buch verbracht  ..."

Ajatollah Khamenei sagt,  er habe immer wieder eingehalten und diese Kämpfer beneidet und bringt dieses Gefühl in einigen Reimen zum Ausdruck. Dann  fährt fort:

"Dies ist eines der besten Bücher unter den Erinnerungen aus dem Krieg:   eine gute und starke Ausdrucksweise und großes  Talent und guter Geschmack und Geduld sowie ein starker Wille haben alle zur Entstehung dieses Werkes beigetragen." 

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