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Tuesday 21st of November 2017
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EU fordert internationale Untersuchungen über die Lage der muslimischen Minderheit in Myanmar

In einem  am Donnerstag  dem  UNO-Menschenrechtsrat zugeleiteten  Resolutionsentwurf prangert die EU die das brutale Vorgehen des Militärs in Myanmar gegen die Muslime in diesem Land scharf an und fordert internationale Untersuchungen.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International warf kürzlich  der  Armee vor, mit einer "äußerst harten und systematischen Gewaltkampagne" gegen die Volksgruppe vorzugehen.

Mehr als ein Dutzend Nobelpreisträger hatten vor wenigen Wochen einen Appell an den Uno-Sicherheitsrat gerichtet und ein Einschreiten der Vereinten Nationen gegen die Verfolgung der Rohingya im ehemaligen Birma gefordert. In dem Land komme es zu "ethnischen Säuberungen" und "Verbrechen gegen die Menschlichkeit", schrieben insgesamt 23 Nobelpreisträger, Politiker und Aktivisten.

UNO-Menschenrechtsrat wird sich am 23. und 24. März mit dem EU-Resolutionsentwurf befassen und anschließend darüber abstimmen.

Für die UN gehören die Rohingya zu einer der am meisten verfolgten Minderheiten der Welt. Die Behörden verweigern ihnen die Staatsbürgerschaft, obwohl ihre Familien teils seit mehr als 150 Jahren dort leben.

Seit dem Ende der Militärdiktatur in Birma 2011 schüren buddhistische Mönche den Hass auf die Muslime.  140.000 Rohingya wurden aus ihren Häusern vertrieben und von den Behörden in Lager gepfercht. Viele leben dort bis heute hinter Stacheldraht.

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